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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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Kliniken Schmieder Gailingen, Allensbach, Konstanz, Neurologisches Fach- und Reha-Krankenhaus

Kliniken Schmieder

Kliniken Schmieder Gailingen, Allensbach, Konstanz, Neurologisches Fach- und Reha-Krankenhaus

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Bild oben: Klinik Konstanz – Die in Gailingen am Hochrhein, in Allensbach am Bodensee und an der Konstanzer Bucht direkt am See gelegenen Kliniken befinden sich an landschaftlich reizvollen Plätzen.

Unsere Stuttgarter Tagesklinik befindet sich im Zentrum Stuttgarts und ist mit allen S-Bahnen und 2 Buslinien direkt erreichbar. In Gerlingen in unmittelbarer Nähe des Rokokoschlosses Solitude an einem herrlichen Waldgebiet gelegen befindet sich unser zweiter Stuttgarter Standort. Die Klinik in Heidelberg liegt beim Kaiserstuhl, nahe des Naturparks Neckartal-Odenwald.

Aufnahmekriterien:

  • Neurologische Indikation
  • Ausführliche medizinische Vorbefunde und Kostenzusage des Rehabilitationsträgers bzw. bei Selbstzahlern eine unterschriebene Aufnahmevereinbarung

Ansprechpartner

Ansprechpartner
Fr. Dr. D. Claros-Salinas
Telefon: 07531/986-3544
Email: D.Claros-Salinas@Kliniken-Schmieder.de

Personenkreis

Die Kliniken Schmieder decken als Vollversorger mit 1.000 Betten das komplette Spektrum des neurologischen Phasenmodells von der Phase A und B über die Phasen C und D bis hin zu den Phasen E und F ab. Zielgruppe als Phase II-Einrichtung sind Patienten mit Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems, insbesondere mit motorischen, kognitiven, sprachlichen und psychischen Hirnleistungsstörungen, die für eine berufliche Wiedereingliederung oder weiterführende Berufsförderungsmaßnahmen vorbereitet werden sollen.

Berufsfördernde Maßnahmen

  • Belastungserprobung
  • Arbeitstherapie
  • Berufsfindung
  • Arbeitserprobung

Berufsfelder (120 Plätze insgesamt)

  • kaufmännische und Verwaltungsberufe
  • handwerklich-technische Berufe (Metall, Holz, Elektronik)
  • technisch-zeichnerische Berufe
  • hauswirtschaftliche Berufe
  • sonstige Berufe mit vorwiegend sprachlich-kognitiven Anforderungen

Rehabilitationskonzept

Ausgangspunkt der neurologischen Berufstherapie ist, das aktuelle Leistungsprofil des einzelnen Rehabilitanden zu beurteilen und entscheidende Einflussfaktoren für seine berufliche Reintegration zu erkennen. In einem speziellen berufstherapeutischen Assessment werden die neurokognitiven Leistungsmöglichkeiten der Bereiche Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache und Exekutivfunktionen ebenso wie die körperliche Funktionsfähigkeit ermittelt. Dem aktuellen Leistungsprofil eines Rehabilitanden wird das Anforderungsprofil gegenübergestellt, wie es am individuellen Arbeitsplatz bzw. innerhalb des Berufsfelds besteht. Berufliche Anforderungen werden detailliert erhoben und der Patient gibt für jede Teilanforderung eine Bewertung der Relevanz für den jeweiligen Arbeitsplatz oder das besondere Berufsfeld sowie eine Selbsteinschätzung seiner aktuellen Leistungsfähigkeit. Aus dem Abgleich von aktuellem Leistungs- und beruflichem Anforderungsprofil wird – integriert in die medizinische Gesamttherapie – die berufsbezogene Rehabilitationsbehandlung entwickelt.

Diese umfasst folgende Therapieebenen:

  • ein berufsbezogenes Spezialtraining kognitiver wie motorischer Fähigkeiten, das auf individuelle Anforderungen am Arbeitsplatz abgestimmt ist (z.B. sprachlichkognitive Leistungen wie Textverstehen und -produzieren, Umgang mit Zahlen, Planen und Problemlösen).
  • ein ressourcenorientiertes Training, das erhaltene Leistungsmöglichkeiten eines Patienten erprobt und für den beruflichen Wiedereinstieg fördert (häufig im Bereich fachlichen Wissens, etwa der Bedienung von Computerprogrammen oder Maschinen).
  • die Erarbeitung und Erprobung individueller Kompensations- und Adaptationsmittel für den Einsatz am Arbeitsplatz (z.B. Einübung eines pausenstrukturierten Arbeitsstils zur verbesserten Aufrechterhaltung der Daueraufmerksamkeit, Einführung externer Gedächtnishilfen oder Erarbeitung arbeitsplatzbezogener Dokumentations- oder Kontrollprotokolle, die bei der Informationsaufnahme und -weiterverarbeitung durch Anstreichformulare unterstützen).
  • die Vorbereitung auf den beruflichen Wiedereinstieg, z.B. am bisherigen Arbeitsplatz durch eine stufenweise Wiedereingliederung, für die individuelle Empfehlungen zu zeitlichen wie aufgabenbezogenen Belastungsstufen erarbeitet werden.

An modern ausgestatteten Therapieplätzen wird die Belastbarkeit unter berufsrelevanten Anforderungen geprüft und schrittweise gesteigert. Neben klinikinternen Belastungserprobungen werden auch externe Belastungserprobungen angeboten. Patienten, deren spezifische Probleme bei Krankheitsbewältigung und Verhaltensanpassung die berufliche Wiedereingliederung entscheidend behindern, werden durch eine integrierte neuropsychiatrisch-psychotherapeutische und berufstherapeutische Behandlung unterstützt. Dabei ist das berufstherapeutische Training, das sich auf die Reintegration an den bisherigen Arbeitsplatz, den Erhalt der Arbeitsfähigkeit ebenso wie auf die Unterstützung bei beruflicher Neuorientierung richten kann, kombiniert mit einer intensiven psychotherapeutischen Betreuung.

Medizinische Leistungen

Rund 100 Ärzte der Fachrichtungen Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Orthopädie, Sozial- und Rehabilitationsmedizin und Geriatrie betreuen die Rehabilitanden. Weitere Leistungen anderer Fachgebiete erfolgen durch niedergelassene Ärzte der Region. Therapeutische Versorgung: Neuropsychologische Funktionstherapie, Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie, Physikalische Therapie, Berufstherapie, Sozialdienst, Gesundheitsbildung, Sporttherapie, Rekreationstherapie, Diätberatung.

Sonstige Leistungen

Diagnostische Ausstattung: Röntgenabteilung, Magnetresonanztomographie mit Angiographie (MRT), Funktionelle Kernspintomographie (fMRT), Computertomographie (CT), Neurophysiologie mit EEG, Langzeit-EEG, Magnetenzephalographie (MEG), Schlaflabor, Elektromyographie EMG mit NLG, Elektronystagmographie, Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SSEP, MEP, OOR, Kieferöffnungsreflex), Tremoranalyse, Klinische Physiologie mit EKG, 24h-EKG-Messung, 24h-Blutdruckmessung, Ergometrie, Sonographie, Spirometrie, Bronchoskopie, Gastroskopie inkl. PEG-Anlage, Videoendoskopische Schluckdiagnostik, Neurosonologie: Extra- und transcranielle Doppler-Sonographie, Duplex-Sonographie, Farbduplexsonographie, Klinisch-Chemisches Labor für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie mit Blutgasanalyse, Antikonvulsiva-Monitoring und Liquorzytologie, Assessment Phase C, Assessment Phase D, Diagnostik von funktionellen körperlichen Einschränkungen, Psychopathologische und psychodynamische Diagnostik, Neuropsychologische Diagnostik, Diagnostik von Sprach- und Sprechstörungen, Diagnostik von Schluckstörungen einschließlich endoskopischer und kinematischer Analyseverfahren, Berufliche Eignungs- und Leistungsdiagnostik.

Besonderheiten / weitere Angebote

Die Unterbringung erfolgt in behindertengerechten Einbettzimmern. An allen Standorten wird ein umfangreiches und abwechslungsreiches Freizeitprogramm angeboten (z. B. Tanz, Werken, Basteln, Kochen, Theaterspiel, Filme, Vorträge etc.). Vorhanden sind überdies: Spielräume (Tischfußball, Tischtennis, Billard etc.), Leseräume (Leihbücherei), Kegelbahn und Schwimmbad.

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