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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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BDH-Klinik Braunfels GmbH - Fachklinik für Rehabilitation und neurologische Rehabilitation

BDH-Klinik Braunfels GmbH - Fachklinik für Rehabilitation und neurologische Rehabilitation

BDH-Klinik Braunfels - Fachklinik für Rehabilitation und neurologische Rehabilitation

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Bild oben: In waldreicher Landschaft zwischen Taunus und Westerwald, an der Lahn liegt der Luftkurort Braunfels. Nur wenige Schritte vom Kurpark und dem historischen Marktplatz entfernt, gehört die Neurologische Klinik zum ruhigen Mittelpunkt von Braunfels und bietet die Möglichkeit, am Leben der Kleinstadt ohne Hektik teilzunehmen.

Die Unterbringung erfolgt in Ein- und Zweibettzimmern mit eigenem, behindertengerecht ausgestattetem Bad. Viele Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse.

Aufnahmekriterien:

  • Mindestalter ab 16 Jahren
  • Entsprechende Kostenzusage

Ansprechpartner

Ärztlicher Dienst
Frau Dr. Christa Busch
Telefon: 06442/936-0
Fax: 06442/936-279

Sozialdienst
Herr Frank Preuß
email: prf@nkbrf.de
Telefon: 06442/936-210
Fax: 06442/ 936 216

oder
Herr Siegfried Kübert
email: kbs@nkbrf.de
Telefon: 06442 936-212
Fax: 06442 936-216

Personenkreis

Indikationen: Behandelt werden Patienten mit folgenden Erkrankungen: vaskulär bedingte Schädigungen des Zentralen Nervensystems ZNS ( nach Hirninfarkten, Hirnblutungen, Hirnembolien oder nach Gefäßoperationen im ZNS), entzündliche und metabolische Störungen des ZNS und der peripheren Nerven, Zustand nach operativen Eingriffen am ZNS (raumfordernde Prozesse an Rückenmark und Gehirn), neurologische Störungen bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, Zustand
nach Bandscheibenoperation, Zustand nach Schädelhirntraumata aller Schweregrade einschließlich multilokulärer Schädigungen des ZNS und Polytraumatisierung sowie in bestimmten Fällen nach hypoxämischer Hirnschädigung, degenerative extrapyramidalmotorische Erkrankungen.

Ausschlusskriterien: Patienten nach Querschnitterkrankungen mit Tetraplegie sowie Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.

Berufsfördernde Maßnahmen

  • individuelle Beratung
  • Hilfe bei Anträgen zur technischen Umrüstung von Arbeitsplätzen
  • Maßnahmen zur Förderung der Arbeitsaufnahme
  • Gespräche mit dem Arbeitgeber über Wiedereingliederungshilfen und interne Umbesetzung
  • Belastungserprobungen

Berufsfelder (Plätze insgesamt: 8 Betten)

  • Dienstleistungsabteilungen der Klinik (Haustechnik, Gärtnerei und Hauswirtschaft)
  • Einsätze in umliegenden Gewerbebetrieben, z. B. in einer optischen Fabrik oder auf einem Bauernhof

Rehabilitationskonzept

Die Behandlungskette ist durchgängig, d. h. sie beginnt bei der Akutaufnahme Phase A oder bei sogenannter „Frührehabilitation„ Phase B und erstreckt sich über alle Phasen der medizinischen Rehabilitation bis hin zu Belastungserprobung. Damit soll sichergestellt werden, dass so früh wie möglich ein individuell zugeschnittener Rehabilitationsplan erstellt und umgesetzt wird.

Die Mitarbeiter der Neurologischen Klinik Braunfels haben sich zum Ziel gesetzt, jeden Patienten als individuellen Menschen wahrzunehmen und zu behandeln. Ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Therapeuten bemühen sich um eine ganzheitliche Berücksichtigung der körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Bedürfnisse des Patienten.

Enge Zusammenarbeit im Team und Einbeziehung der Angehörigen des Patienten sind hierfür die Grundlage. In Pflege, Therapie und ärztlicher Versorgung werden dem Patienten feste Bezugspersonen zugeordnet und begleiten ihn während des gesamten Klinikaufenthaltes.

Behandelt werden in der Akut – und Frührehabilitation Phase A und B (62 Betten):

In der Akut –Phase A

  • Stroke Units Patienten
  • Akut aufgetretene neurologische Erkrankungen

Intensivstation für Frührehabilitation: Phase B

  • Schwersthirngeschädigte Patienten in direktem Anschluss an die intensiv-medizinische Versorgung
  • Dauer–Beatmungspatienten

Behandelt werden in der Phase C und D (138 Betten):

Klinisch-neurologische Rehabilitation Phase C: In drei klinischen Stationen werden Patienten auch mit schwersten neurologischen Störungen mit hohem Pflegeaufwand behandelt. Patienten, die sich auf der Intensivstation stabilisiert haben, erhalten weiterführende Therapien. Durch Wiederholungsaufenthalte in vertrautem Rahmen können auch nach Jahren noch Fortschritte erzielt und die erreichten Fähigkeiten gesichert werden.

Anschlussheilbehandlungen und Heilverfahren Phase D: Hier werden Patienten mit Hirnschädigung, andere neurologische Krankheitsbilder und Rückenleiden aufgenommen, die ihren Tagesablauf selbständig gestalten können. Dem Krankheitsbild angemessene Therapien und Anwendungen sollen eine frühzeitige Wiedereingliederung in Alltag und Beruf ermöglichen.

Medizinische Leistungen

Medizinische Fachrichtungen: festangestellte Fachärzte für Neurologie, Neurochirurgie, Psychiatrie, Physikalische Therapie, Rehabilitationswesen, und Innere Medizin betreuen unsere Patienten während des gesamten Klinikaufenthalts nach dem Hausarztprinzip.

Moderne medizinische Ausstattung: Wir bieten in unserem Haus medizinisch – neurophysiologische Diagnostik wie MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie), CT (Computertomographie), Röntgen, EEG, EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie (Farbduplexsonographie), Dopplerund Farbduplexsonographie der Hals- und Hirngefäße, Sonographie der Gelenke und der Extremitätengefässe, EMG, ENG, evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP), Magnetstimulation (MEP), Oberbauchsonographie, transösophagiale Echokardiographie.

Therapeutische Versorgung: Der individuelle Behandlungsplan der Patienten beruht auf einem umfassenden therapeutischen Angebot: neuropsychologische Diagnostik und Therapie, Sprachtherapie, Krankengymnastik, Ergotherapie, Arbeitstherapie, Freizeittherapie, Musiktherapie, physikalische Therapie und therapeutische Krankenpflege. Der Sozialdienst koordiniert weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen und begleitet diese während des Krankenhausaufenthaltes.

Sonstige Leistungen

Neben der herkömmlichen Hilfsmittelverordnung wird noch während des stationären Aufenthaltes die behindertengerecht Gestaltung der Wohnung und des Arbeitsplatzes besprochen und zielorientiert beantragt.

Im Anschluss an die stationäre Behandlung ist eine ambulante Weiterbetreuung auf der Basis von Einzelfallvereinbarungen möglich.

Besonderheiten und weitere Angebote

Breitgefächertes Freizeitangebot: Zusätzlich zu dem breiten Therapieangebot wird in den therapiefreien Zeiten ein umfangreiches Spektrum an Freizeit- und Kulturveranstaltungen geboten. Insbesondere in Kreativgruppen und durch kulturelle Angebote innerhalb und außerhalb der Klinik werden die Aufenthalte abwechslungsreich gestaltet.

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