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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe e.V.

Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe e.V.

Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe e.V.

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Bild oben: Das Rehabilitationszentrum liegt in der Bundesstadt Bonn im Stadtteil Bad Godesberg. Es befindet sich gegenüber dem Siebengebirge, unweit der Godesburg, in ruhiger, waldreicher Lage.


Aufnahmekriterien:

Maßnahmen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation werden i. d. R. zu Lasten des zuständigen Rentenversicherungsträgers durchgeführt. Bei der erforderlichen Antragstellung sind wir behilflich.

Belastungserprobung und Arbeitstherapie können auch Krankenkassenleistungen sein. Ein entsprechender Antrag ist bei der zuständigen Krankenkasse zu stellen.

Im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen PERSÖNLICHEN BUDGETS können Sie auch direkt unser Vertragspartner werden. Zusammen mit Ihnen schneidern wir ein individuelles, passgenaues Rehabilitationskonzept.

Bei der Beantragung eines PERSÖNLICHEN BUDGETS beim zuständigen Kostenträger sind wir gerne behilflich.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. H. Karbe, Ärztlicher Direktor
Dr. med. T. Wullen, Ltd. Oberarzt

Telefonische Auskunft: 0228/381-333

Personenkreis

Es werden Personen im erwerbsfähigen Alter aufgenommen. Das Neurologische Rehabilitationszentrum ist anerkannte Anschlussheilbehandlungsklinik der Deutschen Rentenversicherung Bund, Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Deutschen Rentenversicherung Westfalen und Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

Berufsfördernde Maßnahmen

  • Belastungserprobung: bis zu 6 Wochen
  • Arbeitstherapie: bis zu 12 Wochen
  • Berufsfindung: bis zu 20 Arbeitstagen, in besonderen Fällen auch länger
  • Arbeitserprobung: bis zu 10 Arbeitstagen, in besonderen Fällen auch länger
  • Berufsvorbereitung: bis zu 6 Monaten, in besonderen Fällen auch länger
  • Berufliche Anpassung: abhängig von der individuellen beruflichen Fragestellung

In Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Michaelshoven können Belastungserprobung, Arbeitstherapie sowie Berufsfindung in folgenden Berufsfeldern stattfinden:

  • Kaufmännische Berufe
  • Elektro- und IT-Berufe
  • Technik- und Gewerbe-Berufe
  • Berufe im Sozialwesen

Begleitend dazu:

Sonderpädagogische Maßnahmen mit dem Ziel der individuellen Förderung von schulrelevanten bzw. ausbildungs- und arbeitsrelevanten Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer externen Erprobung in ortsansässigen Behörden, Industrie- und Handwerksbetrieben. Die externe Erprobung wird unter Aufsicht des Rehabilitationszentrums und in ständigem Kontakt mit dem Betrieb durchgeführt.

Rehabilitationskonzept

In einem aus Ärzten, Rehabilitationsberatern, Berufspädagogen und Psychologen bestehenden Team wird unter Mitwirkung des Patienten das zunächst für ihn gültige Rehabilitationsziel formuliert und der zur Erreichung dieses Zieles notwendige Rehabilitationsplan festgelegt. Dieser Rehabilitationsplan wird ständig vom Team unter Mitwirkung des Rehabilitanden überprüft und ggf. angepasst. Das Ziel dieses Handelns ist es, durch diagnostische und therapeutische Maßnahmen das Leistungsvermögen des Rehabilitanden zu erkennen und zu fördern, um ihn vorrangig in den Ersten Arbeitsmarkt, möglichst in seinem alten Beruf, zu integrieren. Gelingt dies aufgrund der definierten Ziele des Rehabilitationsplanes nicht, dienen Berufsfindungsmaßnahmen zur Feststellung anderer beruflicher Perspektiven bis hin zu einer Umschulung in einem Berufsförderungswerk.

Durch eine enge Verzahnung mit den Akutkrankenhäusern soll ein möglichst nahtloser Übergang von der Frührehabilitation in die weiterführende Reha-Kette ermöglicht werden. Des Weiteren wird durch die Zusammenarbeit mit den Berufsförderungswerken der Weg in die berufliche Umschulung oder Ausbildung vorbereitet.

Medizinische Leistungen

  1. Ärztliche Behandlung, medikamentöse Therapie, Gesundheitserziehung unter verhaltenstherapeutischen Gesichtspunkten, diätetische Führung Besondere Schwerpunkte sind: Therapie neuropsychologischer Störungen (z. B. Aphasien), Therapie von Bewegungsstörungen (z. B. M. Parkinson, Dystonien)
  2. Frührehabilitation: Behandelt werden Patienten, mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen sowie Patienten, die unter schwersten Störungen des Zentral- oder des peripheren Nervensystems leiden. Es kann sich dabei um Patienten handeln, bei denen verschiedene Grade der Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit vorliegen oder die sich im apallischen Syndrom befinden. Es werden insgesamt 18 Beatmungsplätze vorgehalten.
  3. 25. Deutsches Querschnittszentrum mit Schwerpunkt Neurologie.
  4. Krankengymnastik: Es werden überwiegend spezifische, auf das Krankheitsbild abgestimmte Einzeltherapien auf neurophysiologischer Grundlage durchgeführt (Bobath/PNF, E-Technik etc.). An weiteren Verfahren werden die manuelle Therapie, Eis- und Wärmeanwendungen, Gipsmobilisation, Wirbelsäulengymnastik (Brügger, FBL), EMG-Biofeedback, Schlingentischbehandlung, spezifische und allgemeine Gruppenbehandlungen durchgeführt.
  5. Ergotherapie: Integrativ werden als Behandlungs- Schwerpunkte durchgeführt: motorisch-funktionelles Training auf neurophysiologischer Grundlage, Schulung der Wahrnehmung, Aktivierung, Stimulierung geistiger Funktionen, Selbsthilfetraining im lebenspraktischen Bereich, Versorgung mit technischen Hilfen, Hilfe bei der Wiedereingliederung in den häuslichen Bereich, Beratung der Angehörigen.
  6. Sprachtherapie: Es werden Therapien bei Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen sowie bei Schluckstörungen im Bereich der Frührehabilitation angeboten.
  7. Sporttherapie: Es werden verschiedene sporttherapeutische Einzel- und Gruppenangebote durchgeführt. Hallensportgruppen, Schwimmtherapie, Rollstuhltraining, Fahrradergometer.

Sonstige Leistungen

  1. Psychologischer Dienst: Kontinuierliche, neuropsychologische Diagnostik der Hirnleistungsstörungen und klinisch-psychologische Abklärung der Persönlichkeitsmerkmale von Patienten der Phasen Frührehabilitation bis medizinisch-beruflicher Rehabilitation, zusätzliche Schwerpunkte bilden die Überprüfung der Fahreignung und der Störungen von Gesichtsfeldausfällen und/oder visuellem Neglect bei hirngeschädigten Patienten. Es besteht zudem eine Spezialisierung für neurologische Erkrankungen mit extrapyramidal-motorischen Beeinträchtigungen (z. B. M. Parkinson). Funktionstraining und psychotherapeutische Maßnahmen; bei letzteren kommen verschiedene Entspannungsverfahren (AT, Jacobson) und unterschiedliche Psychotherapien (Verhaltens-, tiefenpsychologische und körperorientierte Therapien) zur Anwendung.
  2. Übungswohnung
  3. Rehabilitationsberatung und Sozialdienst
  4. Sport- und Freizeitbereich
  5. Seelsorge

Besonderheiten / weitere Angebote

Umfangreiche Weiterbildungsprogramme in allen Bereichen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation.

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