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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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Zentrum Beruf+Gesundheit Bad Krozingen

Zentrum Beruf+Gesundheit Bad Krozingen

Zentrum Beruf + Gesundheit

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Bild oben: Das Zentrum Beruf+Gesundheit befindet sich in reizvoller Lage im Kurpark Bad Krozingen direkt neben der Theresienklinik und bietet ein vielfältiges Maßnahmeangebot der medizinisch-beruflichen Rehabilitation. Eine optimale Erreichbarkeit durch den nahegelegenen Bahnhof mit einer halbstündigen Zugverbindungen nach Freiburg (ICE-Anschluss). Die Unterbringung in Einzelzimmern ist möglich.

Aufnahmekriterien:

Kurzfristige Aufnahme nach verbindlicher Zusage der Kostenübernahme per Telefon bzw. Fax möglich.

Bitte vollständige schriftliche Anmeldung (incl. Kostenübernahmeerklärung) und aussagekräftige Unterlagen (Eingliederungsvorschlag, ärztliche Berichte/Gutachten etc.) umgehend nachreichen.

Ansprechpartner

Beschreiben Sie das Rehabilitationsziel, wir machen umgehend Lösungsvorschläge:

Judith Wolf:
Tel. (0 76 33) 4 04–42 12
Fax (0 76 33) 4 04–42 03

Personenkreis

internistisch/kardiologisch:
Koronare Herzkrankheit; angeborene und erworbene Herzfehler; Herzmuskelerkrankungen; Zustand nach operativen Eingriffen (Bypass-OP, Herzklappen-OP, Korrektur angeborener Herzfehler, Herztransplantationen); Zustand nach invasiver Intervention

orthopädisch/rheumatologisch/traumatologisch:
Fehlbildungen des Haltungs- und Bewegungsapparates; Erkrankungen der Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke; Zustände nach Wirbelsäulen-, Gelenk- und Knochenoperationen; Schäden nach Unfall-, Sport- und, Arbeitsverletzungen; Zustände nach Amputationen; chronisch degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen; alle Erkrankungen aus dem Rheumatischen Formenkreis, Fibromyalgie, chron. Schmerzzustände

Weitere Indikationen:
Neuromuskuläre Erkrankungen; Zerebrale Anfallsleiden/Epilepsien; Kognitive und intellektuelle Defizite; Tumorerkrankungen; Beeinträchtigung des Stoffwechsel- und Verdauungssystems; Chronische Atemwegserkrankungen; Chronische Hauterkrankungen; Allergische Erkrankungen; Neurosen und Persönlichkeitsstörungen; Psychosen; Arbeitsplatzbezogene Probleme

Berufsfördernde Maßnahmen

Die berufsfördernden Leistungen zur Rehabilitation richten sich nach den individuellen Problemstellungen und beziehen grundsätzlich gesundheitsfördernde Hilfestellungen mit ein. Durch ein erprobtes Modulkonzept der beruflichen Wiedereingliederung ist ein inhaltlich und zeitlich sehr individuelles Vorgehen möglich.

Psychologische Eignungsfeststellung (PE):
Klärung der Eignung für eine(n) Beruf bzw. Qualifizierung incl. schulischen Vorförderbedarfs. Dauer: 1 Tag

Berufliche Kurzorientierung (BK):
Klärung der weiteren beruflichen Schritte, Förderung der realitätsnahen Einschätzung der beruflichen Situation, Entwicklung erster Berufsalternativen. Dauer: 2 Tage

Arbeitserprobung (AP):
Empfehlung für einen klaren Berufsweg auf der Grundlage von med.−psych. Begutachtungen sowie Grund- und Facherprobungen in einem bestimmten Berufsfeld. Dauer: 5 Tage (psych. Erkr. bis 10 Tage)

Berufsfindung (BF):
Empfehlung für einen klaren Berufsweg auf der Grundlage von med.−psych. Begutachtungen sowie Grund- und Facherprobungen in mehreren Berufsfeldern. Dauer: 10 Tage (psych. Erkr. bis 20 Tage)

Belastungserprobung (BE):
Klärung der kognitiven, körperlichen, sozialen und psychischen Belastbarkeit bei berufstypischen Anforderungen. Dauer: 1-6 Wochen

Individuelles Casemanagement (IC):
Unterstützung von Patienten mit besonderen berufliche Problemlagen bei der beruflichen Reintegration. Dauer: individuelle Termine, insg. ca. 5 Std.

Individuelle Berufsvorbereitung (IB):
bereitet auf eine Arbeitsstelle oder den Beginn einer Umschulung durch Aktualisierung bzw. Festigung von Basiskompetenzen in Deutsch, Mathematik, Schlüsselkompetenzen und Berufskunde vor. Dauer individuell, i. d. R. 3 Monate

Individuelle Anpassungsfortbildung:
erweitert den Kenntnis- und Fähigkeitsstand als Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung aktueller Arbeitsanforderungen in kaufmännischen Berufen. Individuelle Inhalte und Dauer: 2 – 12 Monate

begleitete betriebliche Umschulung:
bietet Vorbereitung, Unterstützung und Begleitung von betrieblichen Umschulungen in den zwei Modellen begleitete Umschulung im Unternehmen (UIU) und Kombiumschulung (KU) in kaufmännischen sowie weiteren Berufen. Dauer: 24 Monate, in Teilzeit 30 Monate

Komplettumschulung zum/zur Bürokaufmann/-frau, Gesundheitskaufmann/-frau:
vermittelt die für die Abschlussprüfung vor der IHK erforderlichen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten, mit intensiver Begleitung bei der Arbeitsplatzsuche. Dauer: 24 Monate, in Teilzeit 30 Monate

Reha-Job Freiburg (RJF):
bietet Unterstützung bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive sowie deren Umsetzung in Form von Schulungen, Hospitationen und Praktika, mit dem Ziel der Integration in Arbeit. Dauer: 9 Monate

Berufsfelder (100 Plätze)
In den Bereichen PE, BK, AP, BF, BE, IC, IB, RJF und Begleitete Umschulung sind alle Berufsfelder möglich. Bei den sonstigen Bildungsangeboten liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Büro/Verwaltung/kaufmännsch. 

Rehabilitationskonzept

Prinzip aller rehabilitativen Bemühungen ist die konsequente Verzahnung von Beruf+Gesundheit mit dem Ziel der gesunden und dauerhaften Teilhabe jedes Patienten bzw. Teilnehmers am Arbeitsleben, bzw. am Leben in der Gemeinschaft. Jeder Teilnehmer wird in erster Linie als Reha-Akteur betrachtet, der sich als aktiv handelnder, gestaltender und mitbestimmender Beteiligter in den Reha-Prozess einbringt. Die Vielfalt der medizinischen, therapeutischen und berufspädagogischen Disziplinen geht stets von der individuellen Situation des betroffenen Menschen aus. Mit professionell teamorientierter Personalführung werden während des gesamten Maßnahmeverlaufs permanent und möglichst reibungslos klare Entscheidungen über den weiteren Rehabilitationsweg getroffen und Wege einer erfolgreichen beruflichen Reintegration erarbeitet.

Betreuung:
Das umfassende Förderkonzept macht eine individuelle Betreuung durch qualifizierte berufsfördernde und therapeutische Fachkräfte erforderlich. Sozialpädagogisch und psychologisch kompetente Fachkräfte begleiten die Teilnehmer auf dem Weg zu einem zunehmend selbständigen sowie selbstverantwortlichen Leben und geben detaillierte Hilfestellung.

Ausstattung im beruflichen Bereich:
Arbeitsplätze für Berufserprobung im Bereich kaufmännischer Berufe, Metalltechnik, Holztechnik, Elektrotechnik, Konstruktion; daneben weitere Arbeitsplätze zur Berufsbildung im Bereich kaufmännische Berufe sowie Arbeitsplätze verschiedener Fachrichtungen in ortsnahen Kooperationsbetrieben.

Medizinische Leistungen

Fachärztliche Beratung und Begutachtung; bei Bedarf Akutbehandlung. Daneben indikationsspezifisch: Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Diätkost, Physikalische Therapie, Balneotherapie, Ergotherapie, Werktherapie, Psychologische Betreuung. Die Hilfsmittelversorgung erfolgt im Bedarfsfall schnellstmöglich durch Kooperation mit den entsprechenden Herstellern.

Sonstige Leistungen

Die Teilnehmer von Fortbildungen, Umschulungen und Integrationsmaßnahmen erhalten grundsätzlich Unterstützung und Nachbetreuung bei der Arbeitsplatzsuche.

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