| zum Textanfang | zur Themennavigation

MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren


Hegau-Jugendwerk Gailingen

Hegau-Jugendwerk Gailingen

Hegau-Jugendwerk Gailingen

| Google-Map

Neurologisches Krankenhaus und Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Gailingen liegt am Rhein, an der Schweizer Grenze zwischen Schaffhausen und Singen. Verkehrsanbindung: Auto: Bundesautobahn A 81 Stuttgart – Singen, Ausfahrt Bietingen (Autobahnende). Bahn: Singen; Anschluss nach Gottmadingen, Linienbus bis Jugendwerk. Flughäfen: Zürich/Kloten, Stuttgart, Friedrichshafen.

Aufnahmekriterien:

  • Jugendliche/Junge Erwachsene bis ca. 28 Jahre
  • weitgehende Selbständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
  • ausreichende psychophysische Belastbarkeit für die jeweils vorgesehene Maßnahme
  • Aufnahme von Rollstuhlpatienten ist möglich

Ausschlusskriterien/-indikationen:

  • nstabile psychiatrische Erkrankungen
  • Suchtleiden
  • akute Suizidalität
  • Selbst- oder Fremdgefährdung

Ansprechpartner

Ärztlicher Dienst:
Dr. med. Klaus Scheidtmann, Ärztlicher Direktor
Tel.: 07734/939-341
Fax: 07734/939-277

Dr.med. Elisabeth Keller, Ärztliche Leiterin der Abteilung Berufstherapie
Tel.: 07734/939-515
Fax: 07734/939-277

Aufnahme-Abteilung:
Martina Grebe, Leiterin Patientenaufnahme
Tel.: 07734/939-220
Fax: 07734 939-206

Berufstherapie:
Michael Heßler, Abteilungsleiter Berufstherapie
Tel.: 07734/939-309
Fax: 07734/939-206

Sozialdienst:
Herr Horst Martin, Abteilungsleiter Sozialdienst
Tel.: 07734/939-201
Fax: 07734/939-277

Personenkreis

Patienten/Rehabilitanden mit:

  • erworbenen Hirnschädigungen durch Unfall, cerebrale Gefäßprozesse, entzündliche Erkrankungen des Nervensystems (insbesondere MS), Hirntumoren, hypoxische Hirnschädigungen
  • angeborenen/frühkindlichen Schädigungen des Nervensystems
  • Erkrankungen/Schädigungen des peripheren Nervensystems
  • cerebralen Anfallsleiden/Epilepsien
  • Aphasien
  • Querschnittlähmungen (bei spezieller Indikation)
  • (Neuro-) muskulären Erkrankungen
  • Lern- und Leistungsproblematik aufgrund neuropsychologischer Teilleistungsstörungen
  • Störungen der Aufmerksamkeitsfunktionen (z. B. ADS/ADHS)

Berufsfördernde Maßnahmen

  • Anpassungsmaßnahme
  • Arbeitserprobung
  • Arbeitstherapie
  • Belastungserprobung
  • Berufliches Orientierungsgespräch
  • Berufsvorbereitung
  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB), alle Förderstufen
  • Eignungsabklärung
  • MBR Assessment
  • Potentialanalyse
  • Rehavorbereitungslehrgang

Berufsfelder

  • Metalltechnik
  • Holztechnik
  • Elektrotechnik/Elektronik
  • Medien, Informatik, technische Kommunikation
  • Wirtschafts- und Verwaltung
  • Hauswirtschaft, Gastronomie und textilverarbeitender Bereich

Rehabilitationskonzept

Auf der Basis einer gründlichen allgemein- und fachärztlichen Eingangsuntersuchung, evtl. ergänzt durch technisch-apparative oder laborchemische Diagnostik, einer gründlichen neuropsychologischen Testung sowie ggf. funktionsbezogener Untersuchung durch einzelne Fachtherapeuten und nach einer obligatorischen schulischen Testung erfolgt die Erstellung eines individuellen Rehabilitationsplanes, um die zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben und Zielsetzungen der einzelnen Maßnahme zu erreichen. Die individuelle familiäre, finanzielle, schulische, berufliche und psychosoziale Situation wird berücksichtigt. Die Umsetzung des Rehabilitationsplanes inklusive dessen verlaufsabhängiger Modifizierung oder Korrektur geschieht durch ein interdisziplinär arbeitendes multiprofessionelles, ärztlich geleitetes Behandlungsteam aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Fachtherapeuten, Lehrern, Pädagogen, Berufstherapeuten und Rehabilitationsberatern. Dem notwendigen ständigen Informationsaustausch dienen regelmäßige Teamkonferenzen, z. B. in Form des „Case-Managements“.

Unsere Rehabilitationsberater gewährleisten die regelmäßige Information und Kommunikation mit Kosten- bzw. Maßnahmeträgern, speziell mit deren Rehabilitationsberatern und stellen rechtzeitig Kontakte zu weiterführenden Einrichtungen her. Bei BvB-Maßnahmen übernehmen sie die Funktion des Bildungsbegleiters. Neben den durch die Maßnahme definierten therapeutischen Inhalten werden zusätzlich im Einzelfall notwendige ergänzende, unterstützende oder zustandserhaltende medizinische Therapien und obligatorisch ein begleitender berufsschulbezogener Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik durchgeführt.

Bei Bedarf (insbesondere bei Arbeitserprobungen und BvB-Maßnahmen) werden mehrwöchige externe Praktika in ortsansässigen Firmen durchgeführt, speziell in Berufen, die im berufstherapeutischen Angebot des Jugendwerks selbst nicht vertreten sind oder zur realistischen Selbstüberprüfung im betrieblichen Rahmen.

Medizinische Leistungen

Diagnostisch: EEG, evozierte Potentiale aller Art, Magnetstimulation, Elektromyographie/- neurographie, Organsonographie, Bronchoskopie, EKG, Labor, Röntgen, Computer- und Kernspintomographie, Lungenfunktionstestung, Videoendoskopische Schluckdiagnostik sowie konsiliarische Untersuchungen in anderen medizinischen Fachgebieten

Therapeutisch: (fach-)ärztliche Behandlung, neuropsychologisches Training, psychologisch/ psychotherapeutische Betreuung, rehabilitative Pflege, Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, Bäder und Massagen, Sport- und Schwimmtherapie

Sonstige Leistungen

Schulische Förderung: Unterricht an der klinikeigenen, staatlich anerkannten Krankenhausschule mit sämtlichen Schularten und Schulstufen (Vorschule bis Gymnasium)

Sozialpädagogischer Dienst: Training sozialer Fähigkeiten, Kompetenzen und Durchführung sozialtherapeutischer und (freizeit-) pädagogischer Einzel- und Gruppenaktivitäten, inklusive Tiergestützter Therapie

Freizeitbereich: Eigene Schwimmhalle, Kegelbahn, Tischtennis, verschiedene freizeitpädagogisch betreute Aktivitäten

Besonderheiten / weitere Angebote

Abteilung Frührehabilitation: Aufnahme komatöser und/oder apallischer Patienten mit intensivmedizinischer Überwachungs- und Behandlungsbedürftigkeit

Abteilung Schwerrehabilitation: Aufnahme schwerbehinderter Patienten mit hohem Bedarf an intensiver pflegerischer und therapeutischer Versorgung und Betreuung

Internet: www.hegau-jugendwerk.de

zurück

| nach oben