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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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BDH-Klinik Greifswald gGmbH - Neurologisches Rehabilitationszentrum und Querschnittgelähmtenzentrum

BDH-Klinik Greifswald gGmbH - Neurologisches Rehabilitationszentrum und Querschnittgelähmtenzentrum

BDH-Klinik Greifswald gGmbH - Neurologisches Rehabilitationszentrum und Querschnittgelähmtenzentrum

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Bild oben: Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegt zwischen den Inseln Rügen und Usedom an der Mündung des Flusses Ryck in die Dänische Wiek, eine Bucht des Greifswalder Boddens. Die Stadt Greifswald befindet sich in etwa gleichem Abstand zu den größten Metropolen in Deutschland: Berlin (240 km südlich) und Hamburg (260 km westlich).

Aufnahmekriterien:

  • weitgehende Selbständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
  • ausreichende psychophysische Belastbarkeit für die jeweils vorgesehene Maßnahme
  • Aufnahme von Rollstuhlpatienten ist möglich
  • Aufnahme von Rehabilitanden mit und ohne Erstausbildung

Ausschlusskriterien/-indikationen:

  • manifeste Psychosen
  • akute Suizidalität

Ansprechpartner

Ärztlicher Direktor, Chefarzt:
Prof. Dr. med. Thomas Platz
Telefon: 03834-871 201

Patientenservice: Frau Werner
Telefon: 03834-871 117

Sozialdienst: Frau Krüger
Telefon 03834-871 170

Personenkreis

  • Erwachsene, Jugendliche/ junge Erwachsene mit: erworbenen Hirnschädigungen durch Unfall, cerebralen Gefäßprozessen, entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems (insbesondere MS), Hirntumoren, hypoxischen Hirnschädigungen;
  • angeborenen/frühkindlichen Schädigungen des Nervensystems;
  • Erkrankungen/Schädigungen des peripheren Nervensystems;
  • cerebralen Krampfleiden;
  • Querschnittlähmungen;
  • (Neuro-) muskulären Erkrankungen;
  • Lern- und Leistungsproblematik aufgrund neuropsychologischer Teilleistungsstörungen;
  • neuro-degenerative und neurometabolische Erkrankungen

Berufsfördernde Maßnahmen

  • Belastungserprobung: Dauer individuell
  • Arbeitserprobung: Dauer individuell
  • Berufsfindung: Dauer individuell

Berufsfelder in mehr als 40 Berufen in den Bereichen:

  • Agrarwirtschaft,
  • Bautechnik,
  • Ernährung und Haushalt,
  • Farb- und Metalltechnik,
  • Wirtschaft und Verwaltung

Rehabilitationskonzept

Auf der Basis einer gründlichen allgemein- und fachärztlichen Eingangsuntersuchung, evtl. ergänzt durch technisch- apparative oder laborchemische Diagnostik, einer gründlichen neuropsychologischen Testung sowie ggf. funktionsbezogener Untersuchung durch einzelne Fachtherapeuten und nach einer schulischen Testung erfolgt die Erstellung eines individuellen Rehabilitationsplanes, um die zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben und Zielsetzungen der einzelnen Maßnahme zu erreichen. Die individuelle familiäre, finanzielle, schulische, berufliche und psychosoziale Situation wird berücksichtigt.

Die Umsetzung des Rehabilitationsplanes inkl. dessen verlaufsabhängiger Modifizierung oder Korrektur geschieht durch ein interdisziplinär arbeitendes multiprofessionelles, ärztlich geleitetes Behandlungsteam aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Fachtherapeuten, Lehrern, Rehabilitationsausbildern und Rehabilitationsberatern. Dem notwendigen ständigen Informationsaustausch dienen regelmäßige Teamkonferenzen und ein „Case-Management“ aller Rehabilitanden.

Die Rehabilitationsberater gewährleisten die regelmäßige Information und Kommunikation mit Kosten- bzw. Maßnahmeträgern, speziell den Berufshelfern und Behindertenberatern und stellen rechtzeitig Kontakte zu weiterführenden Einrichtungen her. Neben den durch die Maßnahme definierten therapeutischen Inhalten werden zusätzlich im Einzelfall notwendige ergänzende, unterstützende oder zustandserhaltende medizinische Therapien und ggf. ein begleitender Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch durchgeführt.

Bei Bedarf (insbesondere bei Arbeitserprobungen) werden mehrwöchige externe Praktika in ortsansässigen Firmen durchgeführt.

Medizinische Leistungen

Diagnostisch: EEG, evozierte Potentiale aller Art, Magnetstimulation, Elektromyographie/Elektroneurographie, Organsonographie, Bronchoskopie, EKG, Labor, Röntgen, Computer- und Kernspintomographie (in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Greifswald), Lungenfunktionstestung, Videofluoroskopische Schluckdiagnostik, Neurourologische Funktionsdiagnostik, Fahreignungsdiagnostik, ggf. einschl. praktischer Fahrprobe, spezielles paraplegiologisches Assessment

Therapeutisch: (fach-)ärztliche Behandlung, neuropsychologisches Training, psychologisch/psychotherapeutische Betreuung, rehabilitative Pflege, Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, Bäder und Massagen, Sport- und Schwimmtherapie, Heilpädagogik, Musiktherapie, Sozialdienst, Freizeittherapie

Sonstige Leistungen

  • schulische Förderung
  • Sozialdienst/Rehabilitationsberatung
  • Freizeitbereich: Basketballfeld, Sportplatz, verschiedene freizeitpädagogisch betreute Aktivitäten, Internetcafé; in unmittelbarer Nachbarschaft lädt das Arboretum des Botanischen Gartens der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zum Entspannen ein

Besonderheiten / weitere Angebote

Abteilung für Neurologische Frührehabilitation und Rehabilitation:

Aufnahme von Patienten mit:

  1. Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns, seiner Hüllen, des peripheren Nervensystems und der Muskeln;
  2. mit Bewusstseinsstörungen bis hin zum „Wachkoma“;
  3. mit Verhaltensstörungen z.B. im Rahmen eines Schädelhirntraumas oder der Notwendigkeit einer ständigen Beaufsichtigung
  4. Beatmungspflicht

Abteilung für Querschnittgelähmte:

Aufnahme von Patienten mit unfall- oder erkrankungsbedingten Schädigungen des Rückenmarkes aller Läsionshöhen einschließlich beatmungspflichtiger Halsmarklähmung im Rahmen der Erstbehandlung, lebenslanger Nachsorge und Komplikationsbehandlung.

Tagesklinik:

Wir bieten die ganztägig ambulante neurologische Rehabilitation als Alternative zu einer stationären Behandlung entweder direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt (AHB) oder als medizinisches Heilverfahren nach Antrag des Hausarztes; es stehen 22 Plätze zur Verfügung.

Kooperationen:

Kooperationsnetz mit dem Klinikum der Ernst-Moritz- Arndt-Universität Greifswald, dem BerufsBildungsWerk (BBW) Greifswald und dem Berufsförderungswerk Stralsund (Bfw).

Forschung und Lehre:

Die BDH-Klinik ist Teil des Greifswalder 3-Phasen-Modells, einer bundesweit einzigartigen Partnerschaft, in der Akutklinik (Universitätsklinikum Greifswald), Rehabilitationsklinik (BDH-Klinik Greifswald) und eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation (BerufsBildungsWerk Greifswald) eng vernetzt auf kurzem Wege zusammen arbeiten. Die BDH-Klinik Greifswald ist als An-Institut der Ernst- Moritz-Arndt-Universität und Mitglied im Department Neurowissenschaften des Universitätsklinikums Greifswald in die akademische Forschung und Lehre eingebunden und konnte sich zu einer wissenschaftlichen Einrichtung etablieren.

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