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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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ATZ/RPK - Zentrum für psychiatrische Rehabilitation

ATZ/RPK - Zentrum für psychiatrische Rehabilitation

ATZ/RPK - Zentrum für psychiatrische Rehabilitation

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Bild oben: Das Arbeitstrainings- und Therapiezentrum liegt am Stadtrand Saarbrückens in einem Naherholungsgebiet.




Ansprechpartner

Aufnahmekoordination:
Sandra Schank
Tel: 0681-889-2551, Fax: -2196
Email: s.schank@shg-kliniken.de

Sekretariat Verwaltungsdirektor:
Frauke Beutlberger-Bähr
Tel.0681-889-2521, Fax : -2023
Email: sekr.atz.sb@shg-kliniken.de
Internet: reha.shg-kliniken.de

Sekretariat Ärztliche Leitung:
Tel. 0681-889-2539, Fax: –2681
E-mail: sekr.arzt.atz.sb@shg-kliniken.de

Personenkreis

Aufgenommen werden Personen im erwerbsfähigen Alter (ab 15 Jahre) mit folgenden psychiatrischen Diagnosen: Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen, affektive Störungen, schwere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, neurotische Störungen, psychische Störungen und Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns . Nicht aufgenommen werden akut Suchtkranke und Pflegefälle sowie Intelligenzminderung und Entwicklungsstörungen als primäre Diagnose. Bei komorbiden Suchterkrankungen ist der Nachweis einer stabilen Abstinenz Voraussetzung. Ein besonderes Angebot besteht für Jugendliche und junge Erwachsene.

Medizinische Maßnahmen im Rahmen der medizinisch- beruflichen Rehabilitation

• med. Belastungserprobung Dauer 6 Wochen
• med. Arbeitstherapie Dauer 3 bis 9 Monate
• med. Maßnahmen nach der RPK-Empfehlungsvereinbarung: Dauer: 3 bis 6 Monate

Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben

• Arbeitserprobung: Dauer: bis zu 30 Kalendertagen
• Eignungsabklärung: Dauer bis zu 70 Kalendertagen
• Kurztests: Dauer 1-3 Tage
• Trainingsmaßnahmen: Dauer bis zu 12 Wochen
• Rehavorbereitungslehrgang: Dauer bis zu 6 Monaten
• Qualifizierungsbausteine: Dauer individuell
• Berufsvorbereitung: Dauer bis zu 18 Monaten
• Berufliche Anpassungsmaßnahmen im ATZ und auch betreut und begleitet in Betrieben: Dauer 3 bis 9 Monate

Arbeitstherapie- und Berufsbereiche (90 Plätze insgesamt)

• Büro und Verwaltung mit EDV und schulischer Förderung, CAD
• Druckerei/Papierverarbeitung
• Elektrotechnik
• Metall
• Hauswirtschaft
• Gartenbau
• Arbeitstrainingsplätze/Praktikumsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes

Rehabilitationskonzept

Im ATZ/RPK werden in stationärer und ganztätgig ambulanter Form die Belastbarkeit des Rehabilitanden lebensnah erprobt und seine Fähigkeiten trainiert mit dem Ziel, ein selbständiges Leben zu führen und – wenn möglich – einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Unter zunächst beschützenden, überschaubaren Bedingungen wird u.a. in Zusammenarbeit mit Firmen des allgemeinen Arbeitsmarktes realitätsnah der Alltag mit seinen Anforderungen im zwischenmenschlichen Bereich, in der Arbeitswelt und zur Bewältigung lebenspraktischer Notwendigkeiten erlebt.

Wir verstehen die Rehabilitation als ganzheitlichen Vorgang, in dem Teilaspekte der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation nicht nacheinander eingesetzt werden, sondern in einem integrativen Prozess von einem multiprofessionellen Team als Komplexleistung erbracht werden.

Medizinische Leistungen

Behandlung durch Fachärzte für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Psychotherapie mit dem Ziel, die primären und sekundären Störungen durch gezielte therapeutische Maßnahmen einschließlich medikamentöser Behandlung zu mildern oder zu beseitigen.

Psychotherapie durch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten/ Schwerpunkt Verhaltenstherapie mit dem Ziel, seelische Krisen, Erlebnis- und Konfliktsituationen zu überwinden, ggf. auch Wege aufzuzeigen, wie zu einem erfüllten Leben mit der Behinderung gefunden werden kann.

Ergotherapie mit dem Ziel, Selbständigkeit im persönlichen, sozialen und beruflichen Bereich durch Schulung sensomotorischer und sozialer Fähigkeiten zu vermitteln; es bestehen fließende Übergänge zur Arbeitstherapie.

Arbeitstherapie, Berufstraining zur Stabilisierung und Steigerung der physischen, psychischen und konzentrativen Belastbarkeit, der Verbesserung der Arbeitsgrundfähigkeiten wie Pünktlichkeit, Ordnungsbereitschaft, Ausdauer, Arbeitstempo und Anpassungsfähigkeit. Des Weiteren erlernen von Fachkompetenzen, Auffrischen von berufsrelevantem schulischen Grundwissen und Erlernen beruflich erforderlicher Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe.

Soziotherapie mit dem Ziel, funktionelle Einschränkungen/ Fähigkeitsstörungen zu erkennen, zu überwinden, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhüten und damit insgesamt krankheitsbedingte soziale Desintegration zu verhindern oder zu überwinden. Weiterhin trägt die Soziotherapie wesentlich zur Integration ins eigene Lebensfeld längerfristig gestörter Personen bei, indem sie die verschiedenen Bezugspersonen im Umgang mit dem Rehabilitanden fördert, unterstützt und entlastet.

Bewegungstherapie mit dem Ziel, Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit sowie adäquates soziales Verhalten in Gruppen-, Spiel- und Wettkampfsituationen zu trainieren sowie Selbstvertrauen und Körperwahrnehmung zu verbessern.

Psychiatrische Krankenpflege mit dem Ziel, den Rehabilitanden allmählich von pflegerischen Leistungen soweit wie möglich unabhängig zu machen.

Sozialarbeiterische und sozialpädagogische Betreuung/ Rehabilitationsberatung eingebunden in die regionale Versorgungsstruktur in subsidiärer Zusammenarbeit mit Wohlfahrtseinrichtungen, Institutionen und Selbsthilfegruppen.

Indikative Therapieangebote: Entspannungstherapie, Gruppe zur Förderung der sozialen Kompetenzen, Freizeitgruppe, Erlebnistherapie, computergestütztes kognitives Training, zusätzlich Gruppe zum Gedächtnistraining, individuelle Diätberatung neben der Ernährungsberatung in Gruppenform.

Sonstige Leistungen

Die Unterbringung erfolgt im Einzel- oder Doppelzimmer im angeschlossenen Internat mit sozialpädagogischer Betreuung in den Bereichen Wohnen und Freizeit.

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