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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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BDH-Klinik Vallendar gGmbH - Fachklinik für Neurologie Medizinisch-berufliche Rehabilitation

BDH-Klinik Vallendar - Fachklinik für Neurologie Medizinisch-berufliche Rehabilitation

BDH-Klinik Vallendar  gGmbH - Fachklinik für Neurologie Medizinisch-berufliche Rehabilitation

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Bild oben: Vallendar liegt am Mittelrhein in infrastrukturell sehr günstiger Lage in unmittelbarer Nähe zu Koblenz und geringer Entfernung zu den Ballungsräumen Köln/Bonn sowie Rhein/Main. Die Klinik liegt in ruhiger Lage im Ortskern.

Ansprechpartner

Sekretariat über BDH-Klinik Vallendar
Tel. (0261) 6405-223
Fax. (0261) 6405-296
Email: mbr@bdh-klinik-vallendar.de


Personenkreis

Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene mit Hirnschädigungen unterschiedlichster Genese.
Indikationen: Sämtliche cerebrale und peripher-neurogene Schädigungen oder Erkrankungen.
Kontraindikationen: Hohe spinale Querschnittsyndrome, akute Suizidalität, akute Suchtproblematik, akute Psychose.

Berufsfördernde Maßnahmen

Die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen werden als Individualmaßnahmen durchgeführt. Die jeweils zur Verfügung stehenden Plätze sind variabel. Die jeweilige Dauer richtet sich nach den individuellen Notwendigkeiten und den Vorgaben des Leistungsträgers.

Maßnahmeübersicht Jugendliche

Medizinische Maßnahmen:

  • Belastungserprobung (30 Werktage)
  • Arbeitstherapie (bis zu 3 Monaten)

Berufsfördernde Maßnahmen:

  • Eignungsfeststellung (max. 5 Tage)
  • Arbeitserprobung (4 Wochen)
  • Eignungsabklärung/Berufsfindung (12 Wochen)
  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (max. 18 Monate)
  • BvB Stabilisierungsstufe (max. 3 Monate)

Berufliche Erstausbildung:

  • Hauswirtschaftshelfer/in
  • Hauswirtschafter/in
  • Holzbearbeiter/in
  • Tischler/in
  • Werkzeugmaschinenspaner/in (Fachrichtung Drehen/Fräsen)
  • Zerspanungsmechaniker/in (Fachrichtung Drehen/Fräsen)
  • Bürokraft/Bürokaufmann

Maßnahmeübersicht Erwachsene

Medizinische Maßnahmen:

  • Belastungserprobung (30 Werktage)
  • Arbeitstherapie (bis zu 3 Monaten)

Berufsvorbereitung/Berufliche Anpassung:

  • Eignungsfeststellung (max. 5 Tage)
  • Arbeitserprobung (4 Wochen)
  • Eignungsabklärung/Berufsfindung (12 Wochen)
  • Rehavorbereitungslehrgang (6 Monate)
  • Anpassungsmaßnahme (Dauer individuell)
  • Qualifizierungbausteine (Dauer individuell)
    • Hauswirtschaft
    • Holz
    • Metall
    • Büro/Verwaltung
    • Druck/Buchbinderei

Berufliche Weiterbildung:

  • Hauswirtschaftshelfer/in
  • Hauswirtschafter/in
  • Holzbearbeiter/in
  • Tischler/in
  • Werkzeugmaschinenspaner/in (Fachrichtung Drehen/Fräsen)
  • Zerspanungsmechaniker/in (Fachrichtung Drehen/Fräsen)
  • Bürokraft/Bürokaufmann

Berufsfelder

  • Holzbe- und -verarbeitende Berufe, kunststoffbearbeitende Berufe,
  • Metallverarbeitende Berufe, Metalltechnik (einschl. CNC), Messtechnik, Technisches Zeichnen (einschl. CAD), Maschinenbedienung, Montage
  • Berufe des Druckgewerbes: Mediengestalter (MAC) für Printmedien, Fachrichtung Mediendesign, Reprographie, Druck, Buchbinderei, Versandwesen
  • Berufe der Hauswirtschaft und ihr verwandte Dienstleistungen, Berufe des Textilgewerbes
  • Kaufmännische Berufe und Verwaltungsberufe
  • Informations- und Telekommunikationsberufe (IT)

Innerhalb der BDH-Druckerei werden berufsfördernde Maßnahmen unter betrieblichen Produktionsbedingungen durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit zu unterschiedlichen Berufspraktika in benachbarten Betrieben und Einrichtungen.

Leistungsträger

Leistungsträger der Maßnahmen sind, neben der Agentur für Arbeit, Renten- und Unfallversicherungsträger / Berufsgenossenschaften sowie Krankenkassen u. a.

Rehabilitationskonzept

Die Maßnahmeplätze werden im Rahmen der festgelegten Maßnahmerichtlinien der Kostenträger individuell gestaltet. Dies ist für die neurologische Rehabilitation äußerst wichtig. In den individuellen Rehabilitationsplan sind die bestehende körperliche und neurologische Symptomatik wie auch die Symptomatik im geistig-seelischen und sozialen Bereich einbezogen. Wir verfolgen daher einen neurologisch-neuropsychologischen Ansatz.
Unsere Grundsätze lauten:

  • Nicht nur die individuellen Möglichkeiten des einzelnen Rehabilitanden bestimmen den Förderungserfolg, sondern in erheblichem Umfang auch der von allen Mitarbeitern gleichermaßen mitgestaltete Rehabilitationsprozess.
  • Wir fragen also nicht nur, was kann/muss der Rehabilitand tun, um sich zu entwickeln, sondern mehr noch, was können wir als Mitarbeiter bzw. was kann dieEinrichtung tun, damit der Rehabilitand die notwendigen strukturellen Bedingungen für seine Entwicklungerhält.
  • Der Rehabilitand ist sein eigener Fachmann, er wird so weit wie möglich in die Planung und Gestaltung einbezogen.
  • Die Fachbereiche arbeiten zum Wohle des Rehabilitanden und im Sinne der Grundsätze eng zusammen. Ständige interne Fortbildung sichert dabei den Wissensstand der Mitarbeiter.

Medizinische Leistungen

Ärztliche Behandlung; Physiotherapie; Logopädie/ Sprachheilbehandlung; Ergotherapie; psychologische Leistungsund Persönlichkeitsdiagnostik, neuropsychologisches Funktionstraining, psychologische Beratung und Therapie; Belastungserprobung und Arbeitstherapie. Diagnostik: EEG, EMG, Dopplersonographie, Röntgen, Labor sind in der Neurologischen Klinik vorhanden.

Sonstige Leistungen

Sozialpädagogische Betreuung: Einzel- und Gruppenarbeit (zum sozialen Lernen, zur Einübung von Alltagsverrichtungen, zur Erhöhung des Selbständigkeitsgrades) und freizeitpädagogische Betreuung (themenzentrierte Gesprächsgruppen, musisch-kreative und sportliche Angebote, gemeinsame Unternehmungen).

Berufsbildende Schule mit besonderer Förderung

Die Berufsbildende Schule der Heinrich Haus gGmbH unterhält in unserer Einrichtung eine Außenstelle, in der drei Klassen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) bestehen. Neben den allgemeinbildenden Fächern Deutsch/Kommunikation und Sozialkunde-Wirtschaftslehre werden hier berufsbezogene Fächer unterrichtet.

Der richtige Umgang mit modernen Medien spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das methodische Lernen. Wer die Schule ein Schuljahr lang erfolgreich besucht, erwirbt die „Qualifikation der Berufsreife“ – ein Schulabschluss, der dem Hauptschulabschluss gleichgestellt ist. Das Lernen findet in kleinen Klassen statt. So kann auf jede/n Schüler/in besonders eingegangen werden.

Stütz- und Förderunterricht
Wer zusätzliche Unterstützung benötigt um dem Unterricht folgen zu können, kann auf ein besonderes Angebot zurückgreifen: den Stütz- und Förderunterricht. Hier werden nicht nur der Unterrichtsstoff vertieft und mögliche Schwächen aufgearbeitet, sondern auch Lerntechniken vermittelt. Der Förderunterricht orientiert sich am jeweiligen Unterrichtsstoff der Klassen sowie am individuellen Förderbedarf bzw. den individuellen Ressourcen des Einzelnen.

Besonderheiten / weitere Angebote

Die BDH-Klinik Vallendar ist eine Modelleinrichtung der neurologischen Rehabilitation mit den Bereichen Krankenhaus (Neurologische Frührehabilitation Phase B), Medizinische Rehabilitation (Phasen C und D, AHB) und Berufliche Rehabilitation mit insgesamt 190 Betten/Plätzen. Hiervon stehen für berufliche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 50 Plätze im Bereich MBR zur Verfügung.

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