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MB-Reha - Das Info-Portal der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationszentren

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Fachtagung im CJD Bonn: Qualitätsmanagement in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation

Abbildung: Flyer

Während eines Vortrags
Erstaunlich war die hohe Zahl der Gäste, die nicht aus einer Mitgliedseinrichtung der BAG kamen.

Dass das „Qualitätsmanagement in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation“ als gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe immer mehr an Bedeutung gewinnt, bewies das hohe Interesse, das der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinisch-beruflicher Rehabilitationseinrichtungen (Phase II) entgegen gebracht wurde. Fast 70 Teilnehmer waren der Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft zu diesem Thema am 28. April 2008 nach Bonn in das Tagungszentrum des CJD gefolgt. Erstaunlich war die hohe Zahl der Gäste, die nicht aus einer Mitgliedseinrichtung der BAG kamen.

In dem von Dr. J. Lecheler, Vorsitzender der BAG mbReha, ausgezeichnet organisierten Symposium, erstmalig unterstützt durch die neue Leiterin der BAG-Geschäftsstelle Frau A. Wimmer, wurden aktuelle Fragestellungen zum medizinisch-beruflichen Qualitätsmanagement vorgestellt und diskutiert:

  • Wie soll dieses Qualitätsmanagement erfolgen?
  • Welche Systeme gibt es und wie werden diese Systeme von den Leistungsträgern bewertet, welche Strategien verfolgen diese dabei?
  • Wie sehen Beispiele erfolgreicher Qualitätssicherung aus, an denen man sich orientieren kann?
  • Sind Fachverbände oder andere gesellschaftliche Gruppierungen in Zeiten Nationaler Versorgungsleitlinien aufgerufen, eigene Qualitätsstandards zu entwickeln?
  • Wie sieht die Ergebnisqualität aus, die zukünftig von den Leistungsträgern abgefordert wird?

Herr Dr. Lecheler eröffnete das Symposium mit nachdenklichen Hinweisen zum Qualitätsmanagement in der Rehabilitation chronisch kranker Jugendlicher. Den Impuls nahm Herr Petri, BAR-Geschäftsführer auf und präsentierte in einem pointierten Referat die Vorstellungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation über das Qualitätsmanagement in der Rehabilitation.

Während Herr H. Sliepenbeek, SYNTEGRAL Managemnet Consult GmbH einen eindrucksvollen Überblick über QM-Systeme gab, referierte Prof. Dr. E. Toepler, Sozial- und Arbeitsmedizinische Akademie Baden-Württemberg über ein erfolgreiches Beispiel von integriertem Case- und Qualitätsmanagement. Überlegungen, wie zukünftig die Prozess- und Ergebnisqualität in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation von Jugendlichen und Erwachsenen validiert werden können, entwickelte Prof. Dr. F. Petermann, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen.

Das Symposium wurde abgerundet durch zwei Beiträge, die die Forderungen der Leistungsträger zum Qualitätsmanagement in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation beschrieben. Während Herr Dr. H. Klosterhuis, DRV-Bereichsleiter Sozialmedizin und Rehawissenschaften sowie Reha-Qualitätssicherung die aktuellen Strategien der Deutschen Rentenversicherung in der Qualitätssicherung der Rehabilitation erläuterte, beschrieb Frau I. Drolshagen, Verband der Angestellten Krankenkassen (VdAK) die aktuellen Strategien der Krankenkassen im Qualitätsmanagement der Rehabilitation.

Referate

Alle Referate zu dieser Fachtagung finden Sie im PDF-Format unter Veröffentlichungen

Referenten

Dr. J. Lecheler, Vorsitzender der BAG mbReha
Dr. J. Lecheler

Herr Petri, BAR-Geschäftsführer
Herr Petri

H. Sliepenbeek, SYNTEGRAL Management Consult GmbH
H. Sliepenbeek

Prof. Dr. E. Toepler, Sozial- und Arbeitsmedizinische Akademie Baden-Württemberg
Prof. Dr. E. Toepler

Prof. Dr. F. Petermann, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen
Prof. Dr. F. Petermann

I. Drolshagen, Verband der Angestellten Krankenkassen (VdAK)
I. Drolshagen


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